Die weiße Leinwand | 2004 | Wuppertal

Text zur Performance:
Die weiße Leinwand - magisch ist ihr Anfangszustand. Diesen gilt es zu analysieren, um ihn zu ruinieren und in Ideen aufzulösen. Gleich dem leeren Blatt, der Stille im Raum ist diese freie Fläche.

Ein Fetisch, der Freiheit verkörpert und symbolisiert.

Im nächsten Moment versklavt sie den Künstler, macht ihn abhängig. Es ist die Verführung, das Material zu bannen und es immer wieder zu versuchen. Die weiße Leinwand verweilt einen kurzen Moment. Auf den Keilrahmen aufgezogen, und somit kalkuliert in ihren Ausmaßen, ist sie da! Sogleich schreit sie nach allen möglichen Bildern und deren kulturellen Bedeutungen im persönlichen Kleid. Sie lädt ein zur Tat und am Ende fordert sie Wiedergutmachung.

Im Walzertakt tanzt sie mit und wird wiedergeboren.

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